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Cornelia von Kerssenbrock


Cornelia von Kerssenbrock
Musikalische Leitung Opernfestival Gut Immling
Gut Immling
83128 Halfing
corneliavk@aol.com
www.kerssenbrock.org



Biographie


Cornelia von Kerssenbrock ist seit 2005 Musikalische Leiterin des „Opernfestivals Gut Immling. Chiemgau“. Im Rahmen ihrer Tätigkeit hat sie dort seit 2002 zahlreiche Konzerte und Opernproduktionen mit den
Münchner Symphonikern und weiteren Orchestern geleitet: u. a.
„Die lustigen Weiber von Windsor“/O.Nicolai, „Der Vogelhändler“/Zeller, „Entführung aus dem Serail“/ Mozart, „Tosca“/Puccini, „Die Zauberflöte“/Mozart , „Der Maskenball“/Verdi, „Nabucco“/Verdi, „Così fan Tutte“/Mozart, „Macbeth“/Verdi.

Sie studierte am Mozarteum Salzburg (Kirchenmusik), an der Musikhochschule Freiburg (Orchesterleitung bei Prof. Dr. Peter Gülke) und an der Accademia Chigiana in Siena/Italien (Dirigenten-Meisterklasse von Gianluigi Gelmetti).
1996 erhielt sie den Würdigungspreis1995/96 des Bundesministeriums für Kunst Wien/Österreich und war von 2001 bis 2006 Stipendiatin des „Dirigentenforum“ des Deutschen Musikrates, in dessen Künstlerliste „Maestro von Morgen“ sie 2004 aufgenommen wurde. Ebenfalls 2004 bekam sie den
„Zonta Musikpreis 2004“.

Sie arbeitete mit diversen Barockensembles wie z. B. dem Barockensemble „La Beata Olanda“(Freiburg) und wurde in Halle/Saale im Rahmen einer Aufführung des „Alexanderfestes“ von G. F. Händel bei den Händel Festspielen mit dem „Händel-Förderpreis 1999“ der Stadt Halle/Saale ausgezeichnet.
Vorreiter in Sachen Barock und „Aufführungspraxis Alter Musik“ war sie in Tiflis/Georgien, wo sie neben einigen Konzerten mit Barockmusik die Händel-Uraufführung dieses Landes mit der Oper „Amadigi“ dirigierte (2003), ebenso an der Staatsoper Krakau/Polen mit der Aufführung der Oper „Orpheus und Euridice“/Gluck (2004). Vivaldis „Orlando“ am Südbayerischen Städtetheater Passau (2007) und Händels „Orlando“ am Stadttheater Biel/Solothurn (Schweiz, 2007/2008) waren weitere Barockopernproduktion unter ihrer Leitung.

Konzerte in Deutschland gab sie unter anderen mit der Radio Philharmonie Hannover des NDR, dem Philharmonischen Staatsorchester Halle/Saale, den Orchestern der Staatstheater Kassel und Mainz, den Hamburger Symphonikern, den Münchner Symphonikern, Berliner Sinfonieorchester, der Südwestfälischen Philharmonie und bei diversen Festivals wie „Winterzauber Bad Kissingen“, „Thurn und Taxis Schlossfestspiele Regensburg“ u. a..
Regelmäßig gastiert sie im Ausland, in Tschechien (Radio Philharmonie Pilsen, Karlsbader Sinfonieorchester), Rumänien (Staatsphilharmonie Moldova, Filarmonia Bacau), Aserbaidschan (Staatsphilharmonie Baku, Staatsoper Baku), Georgien (Georgisches Staatsorchester, Radio-Sinfonieorchester Tiflis) und Russland („Neue Oper“ Moskau).

Opernproduktionen dirigierte sie neben oben genannten u. a. am Südbayerischen Städtetheater Passau: (Fledermaus/Strauß),
bei den Thurn und Taxis Schlossfestspielen Regensburg (Tosca/Puccini, „Zauberflöte“/Mozart), in der Alten Oper Frankfurt und in der Stuttgarter Liederhalle (C. Zeller/ „Der Vogelhändler“), am Stadttheater Schweinfurt („Zauberflöte“/Mozart) sowie an der Staatsoper Tiflis /Georgien (Verdi/“Rigoletto“) und an der Staatsoper Baku/Aserbaidschan (Verdi/„Rigoletto“, Verdi/“La Traviata“).



Pressestimmen 2007/2008

Vivaldi: „Orlando furioso“
Südostbayerisches Städtetheater Passau

Passauer Neue Presse, 2. Februar 2007
(…) Einhellig war der Applaus für die musikalische Leistung. Am Pult steht Cornelia von Kerssenbrock, die strukturierend arbeitet und die Gegensätze herausstellt. Schroff werden die Umbrüche gezeichnet, pointiert sind die harmonischen Wechsel; auch die schönen Arien gleiten nie in einen rein gefälligen Gestus ab. Spannend und hochdramatisch ist diese Interpretation, eine schöne Ensembleleistung. (…)

Bayernkurier, 10. März 2007
(…) Zusammengehalten wird alles von der engagierten Cornelia von Kerssenbrock. Die junge Dirigentin spornte das Orchester gewaltig an. Auch wenn ihr kein Spezialistenensemble zur Verfügung stand (…), kommt richtiges Vivaldi-Gefühl auf.(…)

Süddeutsche Zeitung, Egbert Tholl, 13. Februar 2007
(…) Tatsächlich entwickelte Cornelia von Kerssenbrock mit der Niederbayerischen Philharmonie einen erfreulich unverschliffenen, sehr direkten Vivaldi-Klang. (…)

Giuseppe Verdi: Ein Maskenball
Opernfestival Gut Immling. Chiemgau
Münchner Symphoniker

Süddeutsche Zeitung, Klaus Kalchschmid, 2. Juli 2007
>Hohe Kunst im Reithallen-Opernhaus
Beim Opernfestival auf Gut Immling kam Verdi so zur Aufführung, wie er sein muss – lebendig und temporeich

(…) dirigiert von Cornelia von Kerssenbrock. Und was sie diesmal aus den Münchner Symphonikern herausholte, war der Garant für einen spannenden Abend. So muss ein lebendiger, temporeicher und doch differenzierter Verdi klingen.

Traunsteiner Tagblatt, Hans Gärtner, 27. Juni 2007
(…) Liebevoll und in den Details den Verdischen Petitessen und Finesssen nachspürend: das handwerklich solide Dirigat der Cornelia von Kerssenbrock. In den beachtlichen Münchner Symphonikern hatte die junge, musikalisch feinfühlige, dabei hart zupackende Dame mit dem Ehrgeiz, morgen schon Händels „Orlando“ in Solothurn einzustudieren, ein kompetentes, willfähriges und biegsames Orchester vor sich, dem sie, zur Freude der Verdi-Fans, mit List und Tücke viele nachhaltige musikalische Momente abluchste.“

Händel: „Orlando“
Theater Biel Solothurn / Schweiz

Neue Zürcher Zeitung, 18. September 2007
(…) Kaum zu glauben, was das Bieler Symphonieorchester an barocker Klangrede aus dem Orchestergraben zaubert, mit welcher Dezidiertheit und Elastizität es musiziert, wie selbstverständlich es mit der farbenreich spielenden Continuogruppe agiert. Da hat die Dirigentin Cornelia von Kerssenbrock hervorragende Arbeit geleistet. (…)

Bieler Tagblatt 17. September 2007
(…) Die Inszenierung wird adäquat ergänzt durch die Musik aus dem Orchestergraben mit Dirigentin Cornelia von Kerssenbrock am Pult. Eine Frau, die straff dramatisch gestalten kann, aber der Musik wo angebracht auch Raum und Zeit lässt. Mit einem Orchester, das im barocken Klanggewand an der Premiere Ausgezeichnetes leistet. (…)

Mittellandzeitung, 17. September 2007
(…) Das Bieler Sinfonieorchester unter der Leitung von Cornelia von Kerssenbrock, der jungen Dirigentin mit besonderer Erfahrung in alter Musik, erwies sich als impulsiv und demonstrierte eine akzentuierte Farbigkeit und Beweglichkeit.(…)


Verdi: Nabucco
Opernfestival Gut Immling. Chiemgau
Münchner Symphoniker

Münchner Merkur, 23. Juni 2008
(…) Am Dirigentenpult führte Cornelia von Kerssenbrock die Münchner Symphoniker zu vitalem Verdi-Klang. Eine beeindruckende Ensembleleistung.(…)


Mozart: Così fan Tutte
Opernfestival Gut Immling. Chiemgau
Immling Chamber Orchestra

Traunsteiner Tagblatt, 5. Juli 2008, Engelbert Kaiser
(…) Schon beim kurzen Vorspiel ließ das neu gegründete „Immling Chamber Orchestra“ durch seine Durchsichtigkeit und Präzision aufhorchen; die Dirigentin Cornelia von Kerssenbrock führte es mit sicherem Mozartgespür und großem Überblick durch die fast drei Stunden. (…)






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Gut Immling
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Tel. 08055/90 34-0
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