2012

Julius Caesar (2012):

“…fand drinnen auf der Bühne mit Händels Oper ‘Julius Caesar’ ein hitziger, leidenschaftlicher Kampf um Liebe und Macht statt, der den Zuschauer bis zur letzten Minute faszinierte.” (Georg Füchtner, OVB, 31. Juli 2012)

“Countertenor Jakob Huppmann in der Gestalt des Caesar rief die Zuhörer mit seiner hellen, geschmeidigen und wandlungsreichen Stimme vor allem in den melancholischen Momenten… zu Szenenbeifall hin.” (Georg Füchtner, OVB, 31. Juli 2012)

“In der Rolle der Kleopatra, die sich von der Verführerin zur Liebenden wandelt, brillierte Sarah Peng Zhai … mit einem seelenvollen Sopran.” (Georg Füchtner, OVB, 31. Juli 2012)

“Das Barockorchester Immling unter der Leitung von Cornelia von Kerssenbrock spielte präzise mit Einfühlung und Engagement. Zu den Sängern stand es stets in einer harmonischen klanglichen Balance.” (Georg Füchtner, OVB, 31. Juli 2012)

Die komplette Kritik von Georg Füchtner finden Sie hier.


Die Hochzeit des Figaro
(2012):

“… launige Ideen der Regisseurin Waltraud Lehner machen diesen ‘Figaro’ mit ausnahmslos jungen Sängern in den Hauptpartien zu einem Vergnügen.” (Klaus Kalchschmid, SZ, 10. Juli 2012)

“Die Kostüme von Yvonne Forster sind ebenso originell wie zeitlos und charakterisieren die Figuren gut …” (Klaus Kalchschmid, SZ, 10. Juli 2012)

“Cornelia von Kerssenbrock dirigiert das Festivalorchester Gut Immling … Sie legt durchaus forsche Tempi vor und hält so die musikalische Komödie immer im Fluss…” (Klaus Kalchschmid, SZ, 10. Juli 2012)

“Diese Salons werden von den überall herumspringenden, zuschauenden und (sehr gut) singenden Immling-Bunnies gedreht (Bühnenbild: Elisabeth Pedross).” (Rainer W. Janka, OVB, 3. Juli 2012)

“Zusammen mit dem projizierten mitlaufenden deutschen Text macht die Regisseurin die äußerst komplizierte Handlung klar und sorgt für dauernden Wirbel auf der Bühne, so dass dieser tolle Tag sehr kurzweilig ist.” (Rainer W. Janka, OVB, 3. Juli 2012)

“…das ‘Festivalorchester Gut Immling’ spielt unter der hellwachen Leitung von Cornelia von Kerssenbrock handfest bis robust, aber mit großer Farbenvielfalt, vor allem bei den hervorragenden Bläsern.” (Rainer W. Janka, OVB, 3. Juli 2012)

“Die spielfreudigen Sänger sind eine Augen- und Ohrenweide und singen alle auf hohem Niveau.” (Rainer W. Janka, OVB, 3. Juli 2012)

Die komplette Kritik von Rainer W. Janka finden Sie hier.


Der Brandner Kasper – eine bairische Oper
(2012):

“Das ist nun Librettist Karl-Heinz Hummel und Komponist Christian Auer in beglückender Weise gelungen – wobei gleich gesagt werden muss, dass Regisseurin Verena von Kerssenbrock mit ihrer witzigen und umtriebigen Inszenierung mit viel Liebe zum Detail diese Brandner-Fassung entscheidend belebt.” (Johann Jahn, Münchner Merkur, 8. Juli 2012)

“Über allem, auf dem Balkon der Bühne, schaut der Portner (wunderbar bayerisch-grantig und stimmgewaltig: Uli Bauer) mit seinen kleinen Lederhosen-Engeln nach dem Rechten.” (Johann Jahn, Münchner Merkur, 8. Juli 2012)

“Eine große Stärke der Inszenierung ist, dass die Personen nie verloren scheinen; jede Figur hat eine eigene Körpersprache, wird aber elegant ins Kollektiv einbezogen – der Zuschauer staunt, es entsteht ein dauerhafter Bann: So muss Theater sein.” (Johann Jahn, Münchner Merkur, 8. Juli 2012)

“…es fasziniert, welche Klangfarben Christian Auer gefunden hat: Vor allem Xylophon und Cymbal mischen sich wunderbar in diese Partitur, die Cornelia von Kerssenbrock mit großer Sorgfalt zum Klingen bringt. Sacklzement, a sauguader Obend – großer Jubel.(Johann Jahn, Münchner Merkur, 8. Juli 2012)

Die komplette Kritik von Johann Jahn finden Sie hier.

“Bei der Welturaufführung der bayerischen Volksoper „Der Brandner Kaspar“ gewann nicht nur der Kaspar das Kartenspiel – die ganze Immlinger Mannschaft hat jetzt eine starke Trumpfkarte in der Hand, mit der sie noch manches Zuschauerherz gewinnen wird.” (Hermann Brunnlechner, Trostberger Tagblatt, 14. Juli 2012)

“Auers Musik ist sehr subtil und alles andere als populistisch. Er holt sich nach eigener Aussage seine Anregungen bei Kurt Weill. Manchmal erinnert seine Komposition auch an Leos Janacek. Natürlich spielen die Volksmusik, Wienerlieder, grooviger Jazz und Kinderlieder eine Rolle.” (Hermann Brunnlechner, Trostberger Tagblatt, 14. Juli 2012)

“Das 30-köpfige Projektorchester aus Georgien und Salzburg meistert die hohen technischen Anforderungen der Partitur mit bewundernswerter Bravour. In Armin Stockerer hat man einen glaubwürdigen Brandner-Darsteller und -sänger gefunden. Sein Bariton klingt nie rührselig, sondern eher herb, männlich.” (Hermann Brunnlechner, Trostberger Tagblatt, 14. Juli 2012)

“So bildet er ein ideales Gespann mit seinem unliebsamen „Freunderl und Wattpartner,“ dem Boandlkramer. Von Gestalt, Bewegung und Stimme wie geschaffen für diese Rolle ist Michael Schlenger. Er lässt seine gelenkigen Boandl baumeln, grimassiert mal dämonisch, mal valentinesk. Ob als singender Kutscher auf seiner von einem gespenstisch blauäugigen Rappen gezogenen Sargkutsche oder als kerschgeist-abgefüllter Looser – der Boandlkramer ist der Star dieser Aufführung.” (Hermann Brunnlechner, Trostberger Tagblatt, 14. Juli 2012)

Die komplette Kritik von Hermann Brunnlechner finden Sie hier.


Der Troubadour
(2012):

“Verdi siegte auf ganzer Linie: Seine Arien, seine Chöre – von den engagierten Chiemgauer Laiensängern rhythmisch präzis intoniert und mit Herzblut getränkt – reißen mit und rücken die krude Schauergeschichte um das verbrannte Zigeunerkind und den verwechselten Grafensohn ins Abseits.” (Gabriele Luster, Münchner Merkur, 24. Juni 2012)

“Dirigentin Cornelia von Kerssenbrock heizte mit dem Immlinger Hausorchester, den wohlgelaunten Münchner Symphonikern, das melodramatische Geschehen effektsicher auf.” (Gabriele Luster, Münchner Merkur, 24. Juni 2012)

“Allen voran Miroslava Yordanova, die mit dunkel-glühender Leuchtkraft eine tiefensichere Azucena sang und das Publikum fesselte.” (Gabriele Luster, Münchner Merkur, 24. Juni 2012)

Die komplette Kritik von Gabriele Luster finden Sie hier.

“Im Trovatore geht es um Leidenschaft, um Rache, um Sühne und vor allem um Liebe. Diese meist rasenden Emotionen deutet die Regie von Verena von Kerssenbrock nicht nur an, ihr Leitsatz lautet: ‘Zeigen, nicht erzählen’. Gleichzeitig entwirrt sie mittels starker Bilder auch die Verwicklungen der unübersichtlichen Handlung.” (Jochen Eichner, BR Klassik, 23. Juni 2012)

“Der Immlinger Trovatore funktioniert ganz prächtig. Vier Künstler-Charaktere stehen da auf der Bühne, die nicht nur ihre Solopartien sauber in den Raum stellen, sondern auch im Duett, in Ensemblepassagen harmonieren und dabei auch noch ihre Rollen glaubwürdig verkörpern.” (Jochen Eichner, BR Klassik, 23. Juni 2012)

“Ein weiterer heimlicher Star: Der Opernchor von Gut Immling. Ein, nach Selbstaussage, verrückter Haufen, der es aber versteht, eine veritable Klangwand aufzustellen und der auch in pianissimo-Stellen nicht seine Durchsetzungskraft verliert.” (Jochen Eichner, BR Klassik, 23. Juni 2012)

“Die Münchner Symphoniker unter Cornelia von Kerssenbrock … agieren mit viel Spielfreude, nehmen sich zurück, arbeiten den Akteuren auf der Bühne präzise die Bälle zu.” (Jochen Eichner, BR Klassik, 23. Juni 2012)

Die komplette Kritik von Jochen Eichner können Sie sich hier anhören.

“Die Schaurigkeit dieser ans Licht und ins Bild gebrachten schlüssigen Darstellung – von Wiebke Horn in der Kostümgestaltung ko-kreativ ausgestaltet – hinterlässt bei den Zuschauern schrecklich schöne Eindrücke.” (Stefan Ackermann, Klassik heute, 3. August 2012)

“Die dieses Jahr nur in einer Oper tätigen Münchner Symphoniker gestalten unter der Stabführung von Cornelia von Kerssenbrock die Musik souverän: zügig beim Zigeunerchor, transparent im Ensemble vor dem Kloster, innig mitfühlend oder flott mitreißend ist ansonsten die Begleitung der Arien, Duette und Terzette.” (Stefan Ackermann, Klassik heute, 3. August 2012)

“Oper in dieser Frische, mit dieser Freude geboten: Man muss sagen, dass Immling erneut durch überraschende Perspektiverweiterungen überzeugen kann.” (Stefan Ackermann, Klassik heute, 3. August 2012)

Die komplette Kritik von Stefan Ackermann finden Sie hier.