2013

Hier finden Sie eine Kritik von Manfred Drescher (Der Opernfreund) über La Traviata und Lucia di Lammermoor.

Kinderoper “Das Geheimnis des Rings”

“Eigentlich ist die Handlung von Wagners ‘Ring’ eine schwerverdauliche Kost. Die fremdartigen Namen der Götter und Helden, die düster-dramatische Szenerie, und, wenn dann gesungen wird, kaum verständliche Texte. Verena von Kerssenbrock hat sich nun einmal ganz unbefangen an ‘Das Geheimnis des Rings’ herangewagt, um auch interessierten Laien einen Zugang zu Wagners Monumentalwerk zu ermöglichen. Das ist ihr auf erfrischende Weise in nicht einmal zwei Stunden geglückt.” (OVB, 3. Juli 2013)

“Vor den Augen der Kinder zieht nach und nach bunt und farbenfroh die ganze illustre Personnage des ‘Rings’ vorbei. Gut war der Einfall, aus Puppen, die gleichsam aus sich herauswachsen, reale Gestalten zu schaffen. Siegmund und Sieglinde (Max Prodinger und Sieglinde Zehetbauer) bezauberten im Liebesduett, die beiden Riesen Fasolt und Fafner (Thomas Beckert und Jörg Land) schritten waghalsig auf Stelzen mit Pappkeulen bewehrt über die Bühne, und Alberich im Schwimmreifen und von Hummern (vielleicht gab’s die früher mal im Rhein) in die Nase gezwickt, spielte mit komödiantischem Geschick den boshaften Tölpel.” (OVB, 3. Juli 2013)

“Schön sang auch Brünnhilde (Anahita Ahsef), die den Ring von ihrem coolen Siegfried (stimmlich stark Max Prodinger in einer Doppelrolle) geschenkt bekommt. Der bunte Bändertanz der Mädchen war anmutig anzuschauen, der Reigen der blaugewandeten Rheintöchter eine Augenweide.” (OVB, 3. Juli 2013)

Die komplette Kritik können Sie hier nachlesen.

Barockoper Alcina

“Es ist eine Zauberinsel: das Reich der Königin Alcina, aber auch der Ort des Geschehens: Gut Immling.” (Adrian Prechtel, AZ, 3. August 2013)

“Diese Festspiele darf man nicht als provinzielle Oper im Stadl belächeln. Man bewundert hohes Niveau und viel Frische.” (Adrian Prechtel, AZ, 3. August 2013)

“So wird aus der bösen Zauberin die innerlich Verzweifelte – und damit auch unser Sympathieträger (was einem die extrem innige und koloratursichere Königin der Partynacht, Sarah Zhai, wunderbar leicht macht). Sie sieht fantastisch grell-verführerisch aus wie aus den 80ern, wie aus ‘Prince and the (BarockWave)-Revolution’ entsprungen.” (Adrian Prechtel, AZ, 3. August 2013)

“Der ihr verfallene Ruggiero wird von Julia Stein in einer Hosenrolle so hinreißend zerrissen gesungen, dass man fast – gegen das Libretto – den beiden doch den Liebesdurchbruch wünscht.” (Adrian Prechtel, AZ, 3. August 2013)

“… zu Gunsten einer fulminanten, witzigen und ergreifenden Aufführung, die verdient stark bejubelt wurde.” (Adrian Prechtel, AZ, 3. August 2013)

Die komplette Kritik der AZ (Adrian Prechtel) können Sie hier lesen.

“Wie passt experimentelle elektronische Musik mit der fast 300 Jahre alten dreiaktigen Oper ‘Alcina’ von Großmeister Georg Friedrich Händel zusammen? Sehr gut, wie die gefeierte Premiere beim Opernfestival auf Gut Immling bewies.” (Raphaela Hinterberger, OVB, 6. August 2013)

“Die Macher setzten diese Effekte jedoch so pointiert und sparsam ein, dass sie Händels Werk nicht entstellten, sondern vielmehr bereicherten und in neuem Glanz erstrahlen ließen.” (Raphaela Hinterberger, OVB, 6. August 2013)

“Das Lichtdesign des Beleuchtungsmeisters und Veranstaltungstechnikers Arndt Sellentin passte sich sehr gut in dieses ‘rockige’ Konzept ein und wandelte die Szenerie stets in Windeseile in eine völlig neue Welt um.” (Raphaela Hinterberger, OVB, 6. August 2013)

“In der Rolle der Zauberin Alcina glänzte Sarah Zhai – ebenfalls mit ausladender Haarpracht und knalligem Kostüm (Sabine Lutter, Gabriele Mayr, Sabine Pfisterer) – und begeisterte durch ihren technisch präzise geführten, farbenfrohen Koloratur-Sopran.” (Raphaela Hinterberger, OVB, 6. August 2013)

“Mit ihrer Bühnenpartnerin Julia Stein, die … in die Rolle des geliebten Ruggiero geschlüpft war, lieferte sie sich eindrucksvolle sängerische Duelle beziehungsweise Duette.” (Raphaela Hinterberger, OVB, 6. August 2013)

“Neben Sirin Kilic als burschikose Bradamante und Corinna Ruba als flippige Morgana glänzte auch der Bariton Florin Marele als Zauberer Melisso. Seine Stimme strotzt vor Strahlkraft und Durchsetzungsvermögen ohne dabei aufdringlich zu wirken.” (Raphaela Hinterberger, OVB, 6. August 2013)

Die komplette Kritik des OVB (Raphaela Hinterberger) können Sie hier lesen.

Nimm mein Herz – Tschaikowsky Abend

“Auf Gut Immling gestaltete das georgische Festivalorchester unter der Leitung von Cornelia von Kerssenbrock unter dem Motto ‘Nimm mein Herz’ einen bewegenden Tschaikowsky-Abend.” (Georg Füchtner, OVB, 23. Juli 2013)

“Das Orchester besaß einen warmen, satten Klang und spielte mit Herzblut, die Streicher spielten sauber akzentuiert.” (Georg Füchtner, OVB, 23. Juli 2013)

“In ‘Ich segne Euch, die Wälder’ berührte Kirill Borchaninov mit melancholischem Bass, in ‘Nur wer die Sehnsucht kennt’ Jacek Janiszewski mit stimmlichem Wohlklang. Viel Applaus erhielt Florin Marele, der in ‘Don Juans Serenade’ und mit der Arie des Fürsten Jeletzky aus ‘Pque Dame’ die Seele der Hörer in Schwingung versetzte. Behutsam begleitet wurden die Lieder von Kamila Akhmedjanova am Klavier.” (Georg Füchtner, OVB, 23. Juli 2013)

“Verena von Kerssenbrock als Nadeshda von Meck las mit bewundernder Leidenschaftlichkeit. Ihre Stimme war stets umgeben von einem leisen Hauch Melancholie. Celino Bleiweiß als Tschaikowsky sprach die Texte derart einfühlsam, zart und verletzlich, dass man sich den menschenscheuen, von Selbstzweifeln geplagten Komponisten gut vorstellen konnte.” (Georg Füchtner, OVB, 23. Juli 2013)

Die komplette Kritik vom OVB (Georg Füchtner) können Sie hier lesen.


Immling = Talentschmiede

Hier finden Sie einen Bericht von Sat 1 Bayern über die erfolgreiche Nachwuchsarbeit in Immling.


Lucia di Lammermoor (2013)

“Es gab hier Wiener Abende, Tschaikowsky-Konzerte (…) und bemerkenswerte Opernproduktionen” (Gisela Schunk, Opernglas, Ausgabe Oktober 2013)

“In diesem Jahr also ‘Lucia di Lammermoor’, deren absolutes Highlight, die Wahnsinnsarie der Lucia, Tatiana Larina eindrucksvoll mit glitzernden Höhen und warmem Piano gestaltete.”  (Gisela Schunk, Opernglas, Ausgabe Oktober 2013)

“Einen besonders reizvollen Klang erhielt die Szene durch die von Sascha Reckert brilliant gespielte Glasharmonikabegleitung.” (Gisela Schunk, Opernglas, Ausgabe Oktober 2013)

“Ein besonderes Flair vermittelte die Ausstattung mit den großen Ahnenbildern, die Lucias Leben beherrschten.” (Gisela Schunk, Opernglas, Ausgabe Oktober 2013)

“Der spannende Opernabend in der akustisch hervorragend klingenden, holzvertäfelten Reithalle wurde durch die Leistung des gut studierten Festspielchores abgerundet.” (Gisela Schunk, Opernglas, Ausgabe Oktober 2013)

“Sie ist ein Mädchen. Zart, verletzlich, auch ein wenig verschreckt von den Ahnen, deren erdrückende Porträts allgegenwärtig sind. Und sie singt, wie sie ist: federleicht und natürlich. Mit perlenden Koloraturen erklimmt sie mühelos die Höhen und krönt sie mit glänzenden Spitzentönen. Tatiana Larina heißt die junge Sopranistin, mit der Intendant Ludwig Baumann beim Opernfestival auf Gut Immling Donizettis ‘Lucia di Lammermoor’ riskierte. Eine Entdeckung.” (Gabriele Luster, Münchner Merkur, 8. Juli 2013)

“Auch hier blieb ihr Sopran fein und klangschön und vereinte sich mit den Zauber-Tönen von Sascha Reckerts Glasharmonika zu einer Spannungs-Melange.” (Gabriele Luster, Münchner Merkur, 8. Juli 2013)

“Einen Sturm-und-Drang-Liebhaber, der sich rasch der Krawatte entledigt und seinem kernigen, jugendlichen Tenor wie seinen brodelnden Gefühlen freien Lauf gestattet, stellte Xavier Moreno auf die Immlinger Bühne. Ob er, schon leicht dramatisch unterfüttert, aufbrauste oder im innigen Einklang mit der Geliebten schwelgte, der junge, spielfreudige Spanier war ein idealer Partner für Larinas Lucia.” (Gabriele Luster, Münchner Merkur, 8. Juli 2013)

“Neben diesen Protagonisten behauptete sich wieder einmal der große Immlinger Festivalchor. Musikalisch bestens vorbereitet, nutzten die begeisterten Sänger aus dem Chiemgau und der Umgebung bis München jede Chance, sich am Bühnengeschehen zu beteiligen. Regisseurin Verena von Kerssenbrock kann auf die Truppe zählen und setzte die Damen und Herren als Späher und Hochzeitsgäste und vor allem als geisternde Ahnen in imposanter historischer Aufmachung (Kostüme: Wiebke Horn) effektvoll ein.” (Gabriele Luster, Münchner Merkur, 8. Juli 2013)

“Gemeinsam mit Claus Hipp hat sie eine Einheitsbühne geschaffen, mit einer umlaufenden Empore, die bestens genutzt wird.” (Gabriele Luster, Münchner Merkur, 8. Juli 2013)

“Großer Applaus und begeisterte Bravorufe für alle Mitwirkenden.” (Gabriele Luster, Münchner Merkur, 8. Juli 2013)

Die komplette Premierenkritik vom Münchner Merkur (Gabriele Luster) können Sie hier lesen.

“Es ist ein unglaublich zartes Duett zwischen Stimme und Glas, das erklingt, wenn Tatiana Larinas Lucia sich in ihre eigene geistige Welt hinein singt…” (Petra Plützer, Traunsteiner Tagblatt, 13. Juli 2013)

“Sagenhaft, mit welcher Leichtigkeit und Natürlichkeit Tatiana Larina diese stimmlich hoch anspruchsvolle Arie singt. Wunderschön das innige Vibrato in ihrem Sopran.” (Petra Plützer, Traunsteiner Tagblatt, 13. Juli 2013)

“Die Inszenierung in Immling ist wohltuend schlicht, arbeitet mit Symbolen und Farben und witzigen kleinen Regieeinfällen.” (Petra Plützer, Traunsteiner Tagblatt, 13. Juli 2013)

“Die Inszenierung der Donizetti-Oper besticht durch ihr musikalisch hohes Niveau, die tollen Stimmen und das richtig gut Schauspiel sämtlicher Sängerinnen und Sänger. Leidenschaftlich führt Cornelia von Kerssenbrock am Dirigentenpult als musikalische Leiterin des gesamten Opernfestivals ihr junges, wunderbares Festivalorchester.” (Petra Plützer, Traunsteiner Tagblatt, 13. Juli 2013)

“Belcanto pur.” (Petra Plützer, Traunsteiner Tagblatt, 13. Juli 2013)

Die komplette Kritik des Traunsteiner Tagblatts (Petra Plützer) können Sie hier lesen.

“Lucia di Lammermoor auf Immling ist ein ‘must’ dieses Sommers!” (Stefan Ackermann, Klassik Heute, 18. Juli 2013)

“… die besondere, die eigene Qualität der Immlinger Inszenierung liegt noch woanders: Im unerbittlichen Anspruch an das Ganze, den Verena von Kerssenbrock Jahr für Jahr durchsetzt und mit immer neuer Verve, in nimmermüder Ausdauer allen Mitwirkenden abverlangt. Sie schafft es, aus schöner Musik, einem leicht angestaubten Stoff und höchsten Anforderungen an die Sänger ein atemberaubendes Gesamtwerk entstehen zu lassen.”(Stefan Ackermann, Klassik Heute, 18. Juli 2013)

“Der Chor, als Hochzeitsgäste in amerikanischem Bonbonbunt in der Mitte, steht als dunkle, steife, gepuderte Ahnen in ihren Bilderrahmen an den Seiten – fabelhaft kostümiert von Wiebke Horn!” (Stefan Ackermann, Klassik Heute, 18. Juli 2013)

“Claus Hipp und Verena von Kerssenbrock ist es auch im Bühnenbild bestens gelungen, individuelle Sehnsüchte und familienhistorische Traumatisierungen sichtbar zu machen.” (Stefan Ackermann, Klassik Heute, 18. Juli 2013)

“Die grandios singende und bezaubernd spielende Tatjana Larina als Lucia meistert die herausfordernde Partie bravourös und auf berührende Weise. Das Duell der Gegenspieler Edgardo und Enrico erhält Reibung und Hitze durch Xavier Morenos strahlenden Tenor und Victor Benedettis kraftvollen Bariton.” (Stefan Ackermann, Klassik Heute, 18. Juli 2013)

“Die Schönheit des Belcanto entfaltet die Musikalische Leiterin Cornelia von Kerssenbrock, ganz besonders gelungen in der Dramatik und Steigerung vom Duett Lucia-Enrico über die Überzeugungsarie Raimondos bis zum Verweis Edgardos aus der Hochzeitsgesellschaft.” (Stefan Ackermann, Klassik Heute, 18. Juli 2013)

Die komplette Kritik von Klassik Heute (Stefan Ackermann) finden Sie hier.


(Elisabeth Aumiller, Reichenhaller Tagblatt, 16. Juli 2013)


(Elisabeth Aumiller, Reichenhaller Tagblatt, 16. Juli 2013)


(Elisabeth Aumiller, Reichenhaller Tagblatt, 16. Juli 2013)