2015

TOSCA
(Musikalische Leitung: Cornelia von Kerssenbrock;
Inszenierung: Karsten Bohn)

“Karsten Bohn inszenierte hier eine zeitlos gültige Parabel über Macht und Machtmissbrauch, deren eindringliche Botschaft am Ende absolut unmissverständlich bleibt. Ebenso schlicht wie zweckmäßig präsentiert sich dazu die Bühne von Claus Hipp, die mit wenigen Versatzstücken unterschiedliche Schauplätze andeutet. Die stilvollen Kostüme von Bettina Richter beschwören dagegen subtil die Zeit des italienischen Faschismus herauf.”
“(…) Cornelia von Kerssenbrock, die  am Pult der Münchner Symphoniker ohne plakative Gesten auskommt, das Werk nicht nur als effekthaschenden Verismo-Schocker versteht, sondern die menschlichen Schicksale herausarbeitet und Puccinis Partitur damit erdet.”
(Tobias Hell, Münchner Merkur)

“(…) das große Gefühl, das Cornelia von Kerssenbrock mit den Münchner Symphonikern souverän und klangschön auf die Bühne bringt.”
“Die Immlinger Tosca überzeugt mit ihrem Fazit: Das Böse ist immer und überall und treibt die Menschen in den Tod. Damals wie heute.”
(Michael Atzinger, BR Klassik)

HOFFMANNS ERZÄHLUNGEN
(Musikalische Leitung: Cornelia von Kerssenbrock;
Inszenierung: Verena von Kerssenbrock)

“(…) die seelenlose Puppe Olympia, die sensible Antonia oder die kühl berechnende Kurtisane Giulietta. Diese Figuren von ein und derselben Sängerin verkörpern zu lassen, gestaltet sich im Bühnenalltag freilich nicht immer ganz einfach. Bringt doch jede dieser Rolle ihre ganz speziellen stimmlichen Anforderungen mit. Beim Opernfestival Gut Immling hat man nun zum Glück mit der jungen Russin Tatiana Larina eine Sängerin gefunden, die sich wagemutig dieser Herausforderung stellt und damit triumphiert.”
“Stets den leichten Tonfall der Opéra comique bewahrend treibt Cornelia von Kerssenbrock das Geschehen mit forschen Tempi voran und balanciert nach den schmissigen Trinkliedern von Hoffmanns Saufkumpanen in den drei mittleren Akten mit vollendeter Eleganz auf dem schmalen Grat zwischen empfindsamem Drama und Ironie.”
(Tobias Hell, Münchner Merkur)

“Diese Leichtigkeit spiegelt sich in der Regie wider. Und doch wird Hoffmann, der Drogenabhängige, der Trinker, in keiner Sekunde an den Klamauk verraten.”
(Michael Atzinger, BR Klassik)

 BA-ROCK-OPER “XERXES”
(Musikalische Leitung: Cornelia von Kerssenbrock;
Inszenierung: Ludwig Baumann)

“Im Continuo mischen sich zu den auf Deutsch gesungenen Rezitativen gelegentlich arabische Noten, die Solisten improvisieren im Anschluss an ihre auf Italienisch gesungenen Arien meist kurze jazzige Sequenzen mit Händel`schen Motiven – und das alles kommt herrlich locker und frisch daher.”
“Der Immlinger Ba-Rock hat das Zeug zum Exportschlager in große deutsche Opernhäuser.”
(Franziska Stürz, BR Klassik; die gesamte Kritik finden Sie hier)

“Rock also als durchaus geschmackvolle und und intelligent gemachte Garnierung einer barocken Musik, die an sich schon genügend Power hat und zudem ja durchaus eine motorische Affinität zu neueren populären Stilen aufweist.”
“Dirigentin Cornelia von Kerssenbrock leitete die hoch motivierten Instrumentalisten ohne Show, doch mit Umsicht und Verve.”
(Walther Prokop, OVB)

“Es ist eine ungewöhnliche, ja abgefahrene Darbietung von Georg Friedrich Händels Barockoper `Xerxes`, die beim Opernfestival Gut Immling aufgeführt wird. Sie ist modern und energiegeladen, tempo- und actionreich auf allerhöchstem Niveau. Gut nachvollziehbar wird das turbulente Verwechslungs- und Verwirrspiel in der Inszenierung von Ludwig Baumann, sodass der Zuschauer der Handlung ohne Probleme folgen kann.”
(Stefan Brunner, Passauer Neue Presse / Regionalausgaben)

FAMILIENOPER “ASCHENPUTTEL”
(Musikalische Leitung: Iris Schmid;
Inszenierung: Ludwig Baumann)

“Auch wenn jetzt nicht gleich alle Kinder, von `Rossini` Frits Kamp befragt, Opernsänger werden wollten – ihren Spaß, ihr Vergnügen an dieser Aufführung hatten wohl alle, auch die Allerkleinsten, von denen es ein paar nicht auf den Stühlen hielt, die also zur Bühne vorkamen, um das Aschenputtel auch mal anzufassen. So geht Oper für Kinder.”
(Thomas Kraus, OVB)

 ”THE BEATLES”-TANZTHEATER
(Idee und Choreographie: Peter Breuer)

“Zu den 31 gespielten Songs der Beatles gibt es eine Geschichte, die Breuer in seinem fulminanten Tanztheater mit wunderbarem Gespür für die überwältigenden Emotionen wie auch die subtilen Zwischentöne umgesetzt hat (…) Hingehen und miterleben!”
(Margrit Jacobi, OVB)