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Nach dem Festival ist vor dem Festival

Liebe Besucher, Künstler, Festivalpartner, Förderer, Unterstützer, Gönner und Liebhaber unserer “paradiesischen Zustände”!

Auch das Festival 2018 ist wieder schneller vorbeigegangen, als wir es selber realisieren konnten. Wie in jedem Jahr nimmt eine Saison mit ihrer ersten Premiere “Fahrt auf” – und bis zum letzten Tag wird man immer wieder überwältigt von Klängen, Eindrücken, Begegnungen und den vielen positiven Rückmeldungen, über die wir uns sehr gefreut haben.

Unsere drei Opernpremieren “Don Carlo”, “La Bohème” und “Der Freischütz” wurden von Publikum und Kritikern durchwegs mit großem Interesse und viel Begeisterung aufgenommen. Ganz großer Dank gilt dabei unseren Sängerinnen und Sängern, Solisten und Choristen, die bereits Monate zuvor intensiv und mit viel Leidenschaft an den Projekten gearbeitet haben.

Beinahe schon eine schöne Routine: Unsere Orchesterkonzerte – allen voran das “Finale Grande” und die Verdi-Gala – waren bereits im Vorfeld ausverkauft. Am letzten Abend bevölkerten fast 1.000 Menschen das Festspielhaus, die zahlreichen Künstler auf der Bühne mit eingerechnet. Das Gastspiel des MIAGI Orchestra aus Südafrika war ein herausragendes Highlight der Saison 2018 und “eines der besten Konzerte, die es je in Immling gegeben hat”, wie Intendant Ludwig Baumann in seiner Dankesrede feststellte. Die gut 600 Besucher waren ausnahmslos seiner Meinung und feierten die jungen Musiker mit Standing Ovations.

Unser diesjähriges Musical der Akademie Immling erfreute sich ebenfalls großer Beliebtheit – nach der Premiere im Frühjahr waren auch die Vorstellungen von “The Wiz – Der Zauberer von Oz” im Rahmen des Festivals mit durchschnittlich 450 Besuchern erfreulich gut besucht. Am vergangenen Sonntag ging die Saison 2018 mit der traditionellen Kinder-Kulturwoche zu Ende – wie gewohnt mit vielen kleinen Nachwuchskünstlern und diesmal einer eigens bearbeiteten Bühnenfassung von Jules Vernes “In 80 Tagen um die Welt”.

Wir bedanken uns bei allen Mitwirkenden vor und hinter der Bühne für die großartige Zusammenarbeit und bei unseren Festivalpartnern und Förderern für die vertrauensvolle Unterstützung auch in diesem Jahr.

Freuen Sie sich mit uns auf 2019. Nach dem Festival ist vor dem Festival!

Herzliche Grüße

Ihr Team des Immling Festivals

PS: Informationen zum Spielplan 2019 und die Möglichkeit zur Kartenbestellung gibt es ab Herbst 2018, wir halten Sie auf dem Laufenden.

Pressestimmen Immling Festival 2018

Pressestimmen “Don Carlo” (Giuseppe Verdi):

Im Festspielhaus von Immling wird Verdis Grand Opéra zum tragischen Ringen des Einzelnen mit den Abgründen der Macht. Nirgends wird das deutlicher als in der atmosphärisch hochaufgeladenen Begegnung zwischen Filippo II. (Oleksandr Pushniak) und dem Großinquisitor (Gelu Dobrea) im dritten Akt. Während sich der greisenhafte Kirchenmann in seinem unerbittlichen Glauben an die Macht sogar aus dem Rollstuhl erhebt, sinkt die wuchtige Gestalt des Basses Oleksandr Pushniak in sich zusammen. Der König wird hier in seinem aschgrauen Kaftan zum Hausknecht der Inquisition, der dem Machterhalt seine Vernunft ebenso wie seine Freundschaft zu Rodrigo unterwirft. Es ist eines der stärksten Bilder der überaus ambitionierten Inszenierung des Regisseurs Stefano Simone Pintor,die ebenso reduzierte wie eingängige Szenen schafft. Das liegt auch am äußerst gelungenen Bühnenbild. Es besteht aus einer einzigen grauen, eisbergartig aus der Bühne ragenden Projektionsfläche. Der Kampf zwischen Macht und Vernunft kann sich hier in immer neuen Variationen von Licht und Schatten entfalten, unterstützt von einem pfiffigen Farbkonzept, das schon mal den Text unterläuft. Héctor Lopéz als Don Carlo meistert dabei die langen,hoch geschriebenen Phrasen seiner Titelpartie mit der Lässigkeit des Routiniers, der erst zwei Tage zuvor erfahren hatte, einspringen zu müssen.
Thomas Jordan, Süddeutsche Zeitung

Umso glutvoller wirkt Verdis Musik aus der Hand von Lorenzo Coladonato. Der in Mailand ausgebildete Dirigent lockt aus dem Immlinger Festivalorchester einen beachtlich schönen Klang, liefert optimale Tempi und die ideale Balance für die extrem exponierten Solisten. Der Festivalchor Immling gestaltet die großen wie die kleinen Chorszenen musikalisch großartig, blitzsauber auch die Prozessionen der Mönche durch den Zuschauerraum. Der Komplexität des Werkes wird man in Immling in allen Bereichen gerecht [...] gute drei Stunden herrliche Musik in geschmackvoll-schlichter Inszenierung.
Franziska Stürz, BR Klassik

Regisseur Stefano Simone Pintor kennt das Haus von seiner gelungenen Produktion der „I vespri siciliani“ aus dem Vorjahr und beweist mit einem klug balancierten „Don Carlo“ erneut, dass er ein gutes Händchen für Verdi hat. Der Italiener weiß mit der speziellen Raumsituation geschickt umzugehen und versteht es, ohne große Bühnentechnik eindrucksvolle Bilder zu zaubern [...]
Die sängerische Krone des Abends gebührte Kate Allen, die als von Eifersucht und Schuld zerfressene Prinzessin Eboli eine glanzvolle Vorstellung bot und diese mit einem heftig akklamierten „O don fatale“ veredelte. Ähnliche Ovationen bereitete das Publikum dem makellosen Posa von Slawomir Kowalewski. Er verkörperte nicht nur den vertrauenswürdigen Freund, sondern verteidigte im Duett mit dem König, das Pintor als öffentliche Anhörung inszenierte, auch sängerisch seinen Standpunkt.
Tobias Hell, Münchner Merkur

Die Massenszenen fügen sich in wohl ausgearbeiteter Bewegungschoreografie ins Geschehen, zeichnen kraftvolle Bilder einer grauen Masse von Volk oder Mönchen, die immer im richtigen Moment und in passendem Rhythmus, den Szenerien eindrucksvolle Dramatik verleihen. Dazu kunstvoll ausgeklügelte Schattenspiele, sowohl in kleiner, als auch in überdimensionierter Projektion. Auf dem Scheiterhaufen der Inquisition lodern Stühle – Im Labyrinth der Seelen als Metapher zu den der kirchlichen Macht zum Opfer gefallenen Individuen: Ketzer, die das Volk und vor allem die Kirche brennen sehen will. Ein eindrucksvoller Vergleich, der in den Zuschauern Gänsehautschauer auslöste. Die Leistung des Opern-Ensembles war überragend: Tenor Carlo (Hector Lopez), der mit Vehemenz und expressiver Ausgestaltung den Spagat zwischen leidenschaftlicher Liebe und abgrundtiefer Verachtung schafft. Stimmlich immer auf dem Punkt. Der brillante Bass Filippo II. (Oleksandr Pushniak) schwankt zwischen quälendem Misstrauen und verzweifelter Einsamkeit. Sopranistin Elisabetta (Anna Patrys) – stimmgewaltig, strahlend, mit großer empathischer Gabe.
Kirsten Benekam, PNP / Regionalausgaben

Pressestimmen “La Bohème” (Giacomo Puccini):

Regisseur und Intendant Ludwig Baumann ist mit dieser Neuproduktion ein Wurf gelungen, der die altbekannte Geschichte behutsam aktualisiert, das Stück dabei aber nie verrät [...] Dass es trotzdem nicht zu technisch oder gar nüchtern wird, dafür sorgen unter anderem die in satten Ölfarben verewigten Pariser Straßenszenen von Ekaterina Zacharova, deren Gemälde in den sonst weißen Bühnenraum projiziert werden und das pulsierende Leben der französischen Metropole treffend einfangen. Ganz zu schweigen vom emotionalen Schlussbild, das der sich tragisch zuspitzenden Musik eine rührselige Erinnerung an unbeschwerte Zeiten entgegensetzt und dem Publikum so einen zusätzlichen Stich ins Herz versetzt [...]
Hand in Hand mit dem typgerecht besetzten Ensemble, das seine Arien und Duette jenseits aller Wunschkonzert-Seligkeit lebt, gelingt so etwas, das man als abgebrühter Operngänger schon nicht mehr für möglich hält: dass Puccinis beinahe totgespielter Schmachtfetzen auf einmal wieder richtig berührt.
Tobias Hell, Münchner Merkur

Vor allem aber wird prachtvoll gesungen, besonders Ysmanov kleidet die anspruchsvolle Tenorrolle in einen schmelzenden, in der Höhe aufblühenden lyrischen Belcanto. Sylwia Olszynska als Mimì verzaubert mit güldenem Timbre und rührt mit ihrem leisen Tod tief an, Gloria Giurgola als Musetta hingegen tupft die Höhe so graziös an, dass man ihr ihre gespielte Zickigkeit schnell verzeiht. So soll es sein. Hochprofessionell ist auch das vornehmlich aus regionalen Kräften zusammengesetzte Festivalorchester. Der italienische Dirigent Lorenzo Coladonato holt aus der nur unwesentlich reduzierten Streicherbesetzung mehr als das Mögliche heraus. Vor allem aber trifft er mit flüssig bewegten Tempi den Konversationston der Musik genau, auch die vielen frei in der Luft schwebenden oder vorantreibenden Rubati sind noch in den Nebenstimmen sicher koordiniert. Die gesamte Produktion ist so erstklassig und inspiriert, dass auch auswärtige Besucher die gut einstündige Fahrzeit durch die herrliche Landschaft nicht bereuen werden. Hinfahren!
Michael Bastian Weiß, Abendzeitung München

Ludwig Baumann erzählte in seiner Inszenierung die meist gespielte Oper der Welt in seiner eigenen Sprache, ließ seiner offensichtlich blühenden Fantasie freien Lauf und infizierte die rasch entzückten Zuschauer mit frischem Opernglamour à la bonne heure. Die gesamte Inszenierung erinnerte an ein buntes Knallbonbon. Zwischen dem Hausen in einer Künstler-WG und dem lustigen Treiben auf dem Weihnachtsmarkt am heiligen Abend, verzauberten Schmacht-Arien vor dem Hintergrund des glaubhaft nachgezeichneten Savoir-vivre der Pariser Gesellschaft Ende des 19. Jahrhunderts. Zu den visuellen Attacken positiver Art gesellten sich schon bald mitreißender Gesang eines optimal besetzten Opernensembles in harmonischer Begleitung eines schwungvoll agierenden Orchesters [...]
Hervorheben konnte man bei dieser Premiere beim besten Willen keinen der Sänger. Gäbe es eine Steigerung von brillant, so würde die Ludwig Baumanns Inszenierung schmeicheln. Und weil das beste Lob zum Schluss am nachhaltigsten wirkt, sei die brillante(-ste) Leistung des Festivalorchesters Immling unter der Leitung von Lorenzo Coladonato sowie des großartigen Festivalchor Immling mit großem Lob gekürt.
Kirsten Benekam, PNP / Regionalausgaben

Pressestimmen “Der Freischütz” (Carl Maria von Weber):

Verena von Kerssenbrocks Freischütz-Inszenierung zielt in symbolhaften Bildern auf Kernbotschaften, eint das Fantastische mit dem Morbiden. Mit beeindruckenden Bildern macht sie mit von Webers großartiger Musik das Ringen von Gut und Böse sichtbar. Das Immling Festival schöpft aus dem Vollen: Spitzenbesetzung der Gesangssolisten, ein hoch motivierter, zusammengewachsener Chor in Bestform, der sich wunderbar multifunktional einsetzen lässt, und im Orchestergraben, unter der Leitung von Evan Alexis Christ, keine Geringeren als die Münchner Symphoniker. Das Bühnenbild (Nikolaus Hipp) bietet viel Freiraum für inszenatorische Überraschungsmomente [...]
Das Opernensemble zeigte sich in Hochform, überzeugte gesanglich in allen Rollen [...] Katja Bördner als Agathe, glaubhaft brav und fromm mit anrührender Innigkeit in ihrem strahlkräftigen Sopran. Josefin Feiler als Ännchen war eine Wucht, füllte ihre Rolle nicht nur stimmlich, auch darstellerisch mit komödiantischem Glanz und brachte Schwung in die Szenen. Johan Weigel als Max, mit elegantem Tenor, nur in seiner Rolle hin und her gerissen, stimmlich ohne Makel, wie auch Kosma Ranuer als Kaspar, in seiner Verwegenheit voll überzeugend [...] Gut gezielt – Geschmack getroffen: Mit tosendem Beifall bedankte sich das Premierenpublikum für einen berauschenden Opernabend.
Kirsten Benekam, PNP / Regionalausgaben

Szenisch wie musikalisch blieben wenig Wünsche offen [...] Stimmlich sorgt Katja Bördner (Agathe) für die magischen Momente dieser Aufführung: so zart, so schön – bei ihren Arien hält das Haus den Atem an. An Katja Bördners Seite: ein entzückendes Bühnentier als Ännchen – keck, liebenswert, mitfühlend. Mit jubelnden Spitzentönen schickt Josefin Feiler ihre Zuversicht und Lebensfreude in den finsteren “Freischütz”-Wald [...] Voll bezaubernder Innigkeit die Brautjungfern, stimmstark und wuchtig der Immlinger Festspielchor [...] Die Münchner Symphoniker unter Leitung von Evan Alexis Christ begleiten farbig und sensibel [...] Für wohligen Grusel sorgt eine fabelhafte Lichtregie samt allerhand effektvoll an den Bühnenhimmel projiziertem fliegenden und vorbeihuschenden Nachtgetier. Das Immling Festival kann musikalisch und szenisch seit Jahren schon sehr, sehr viel. Jetzt kann es auch noch Videokunst. Respekt!
Michael Atzinger, BR Klassik

In Morgentau-Stimmung dirigiert der zackige Evan Alexis Christ, der kurzfristig die musikalische Leitung von der erkrankten Cornelia von Kerssenbrock übernommen hat, die überzeugenden Münchner Symphonikern die romantische Ouvertüre in der durchaus beachtlichen Akustik der Halle. Ein weißer und ein schwarzer Dämon ringen tanzend und holzschnittartig um Gut und Böse, bevor sich der Jägerchor polternd Einlass verschafft [...]  Stimmstark wird der Eremit von Kai Wegner in Sandalen intoniert, der gemeinsam mit Modestas Sedlevičius als Fürst Ottokar einen sängerischen Höhepunkt setzt.
Anna Schürmer, Münchner Merkur

Pressestimmen “Orpheus und Eurydike” (Christoph Willibald Gluck): 

Die drei Hauptdarsteller der Oper „Orpheus und Eurydike“, die nun Premiere feierte, sind Finalisten des Gesangswettbewerbs und stellten ihr Können auf der Bühne grandios unter Beweis. Die mittlerweile fünfte Ba-Rock-Oper handelt vom plötzlichen Tod Eurydikes und dem Versuch Orpheus`, seine Geliebte aus dem Reich der Toten zurückzuholen. Seine Trauer wird dabei für das Publikum so greifbar, fast zum eigenen Herzschmerz, dass die gedrückte Stimmung kaum zu ertragen erscheint [...] Eines jedoch ist völlig klar: Die Leistungen der Darsteller, des Orchesters und des Festivalchors sind absolut hervorragend. Dem Ensemble von Immling gelingt es, die Klaviatur der Emotionen derart sicher und intensiv zu bespielen, dass das Publikum komplett in ihren Bann gezogen ist.
Valentina Antonucci, Süddeutsche Zeitung

Mit dem plötzlichen Tod Eurydikes [...] beginnt ein langer Prozess des Heilens für den Titelhelden. Der hat in Modestas Sedlevičius einen Interpreten, der mit hell timbriertem Bariton gekonnt auf dem schmalen Grat zwischen leiser Trauer und wild aufbäumender Verzweiflung balanciert, dem aber gleichzeitig die nötigen Klangfarben für die langsam aufkeimende Hoffnung und für die Erinnerungen an glücklichere Zeiten zur Verfügung stehen. An seiner Seite überzeugen dabei nicht nur die mit warmem Sopran punktende Eurydike von Maryna Zubko und die etwas leichtgewichtige, aber stimmlich umso agilere Rachel Croash als Amor, sondern vor allem Dirigentin Cornelia von Kerssenbrock. Sie findet nach Verdi und Donizetti nun einen Draht zu Gluck und kultiviert mit ihrem hochmotivierten Orchester einen schlanken, historisch informierten Klang. Selbst das berühmte „Che farò senza Euridice“ präsentiert sich so, ganz im Sinne des Opernreformators Gluck, nicht als großer rührseliger Gefühlsausbruch, sondern im besten Sinne des Wortes als dem Text und der Inszenierung dienende Theatermusik. Ein ebenso überraschender wie gelungener Abend, der einen der stimmigsten Immlinger Festspieljahrgänge seit Langem abrundet.
Tobias Hell, Münchner Merkur

Unter der musikalischen Leitung von Cornelia von Kerssenbrock setzte die Inszenierung von Ludwig Baumann Glucks Werk eine neue glänzende Krone auf: Glucks „Reformoper“ erfährt in der jüngsten Produktion der Festspiele Immling mit einem grandios aufgestellten Festivalchor, einem famosen Festivalorchester und einer ausdrucksstarken, detailliert gearbeiteten Tanzchoreographie (Dominique Aref, Andrea, Robert und Tanja Honner) eine zeitgemäße Adaption, frei von Schnörkeln und irrwitziger Abstraktion. Große emotionsgeladene Dramatik liefert den Stoff für eine Operninszenierung mit psychologisch durchleuchteten Verhaltensweisen der einzelnen Figuren [...] Eine Opernpremiere, die in vielerlei Hinsicht Brücken schlägt, Klischees bricht, Horizonte erweitert. Eine sensible psychoanalytische Aufarbeitung eines uralten Stoffs vereint Gesang, Orchester, Tanz und Pantomime in gleichem Maße [...] Die Opernsänger brillierten nicht nur stimmlich, sondern auch in ihrer expressiven Körperarbeit. Die Tänzer waren immer zur richtigen Zeit am richtigen Ort. Ein unvergesslicher Opernabend, für den sich das Premierenpublikum mit einem nicht enden wollenden Applaus und lautstarken Bravorufe bedankte.
Kirsten Benekam, PNP / Regionalausgaben

Die ukrainische Sopranistin Maryna Zubko [...] überzeugt später mit jubelnder Wiedersehensfreude und abgrundtiefer Verzweiflung [...] Diese Herrlichkeit hat noch einen zweiten Namen: Modestas Sedlevičius. Der litauische Bariton, hörbar liedgeschult, packt das gleißende Glück und den stechenden Schmerz des Orfeo wie selbstverständlich in seine großartig geführte Stimme. Edel, zupackend, vor Leiden und Leidenschaft sich verzehrend. Orfeo wird übrigens am Ende als geheilt entlassen – aber in welche Zukunft? Sehen – und vor allem hören Sie selbst. Es lohnt sich.
Michael Atzinger, BR Klassik 

Anfahrt “In 80 Tagen um die Welt”

Für “In 80 Tagen um die Welt” am Sonntag, 19. August um 11 Uhr ist eine eigene Anfahrt mit dem Auto auf das Festspiel-Gelände möglich, es verkehrt kein Busshuttle.