Hoffmanns Erzählungen

LeitungCornelia von Kerssenbrock
  • Hoffmanns Liebe gilt unter anderem der Kurtisane Giulietta (Foto Nicole Richter)
    Hoffmanns Liebe gilt unter anderem der Kurtisane Giulietta

    Opernfestival Gut Immling / Nicole Richter

  • Antonias Schicksal gleicht dem eines eingesperrten Vogels (Foto Nicole Richter)
    Antonias Schicksal gleicht dem eines eingesperrten Vogels

    Opernfestival Gut Immling / Nicole Richter

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    Offenbachs Oper verspricht viele phantastische Überraschungen

    Opernfestival Gut Immling / Verena von Kerssenbrock

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    Dapertuttos Ziel ist es, Hoffmanns Spiegelbild in seinen Besitz zu bringen

    Opernfestival Gut Immling / Verena von Kerssenbrock

  • `Hoffmanns Erzählungen` (Figurinen von Wiebke Horn)
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    Figurinen von Wiebke Horn

Ein Künstler in der Schaffenskrise: Geldsorgen, Alkohol und Liebesgeschichten – die in diesem Fall schier unmöglich klingen: die Liebe zu einer mechanischen, seelenlosen Puppe, zu einer Sängerin, die zum Schweigen verurteilt ist, und zu einer berechnenden Kurtisane in der lasziven Atmosphäre eines venezianischen Palastes.

Jacques Offenbach wählte ein wahrhaft romantisches Thema: die Frau als unerreichbares Phänomen – gleichermaßen rätselvoller Anziehungskraft wie Verderben bringender Abgründigkeit – und eroberte sich mit dieser „Opéra fantastique“ nach Bizets „Carmen“ den Rang als populärstes Werk des französischen Repertoires, das durch einige der bekanntesten Melodien der klassischen Musik überhaupt, wie beispielsweise der Barcarole, glänzt.

Von Jacques Offenbach (Musik), Jules Barbier (Libretto)

In deutscher Sprache mit Übertiteln

Musikalische Leitung: Cornelia von Kerssenbrock
Inszenierung & Bühnenbild: Verena von Kerssenbrock
Choreographie: Judith Seibert
Kostüme:
Wiebke Horn
Dramaturgie: Florian Maier
Festivalorchester Gut Immling / Festivalchor Gut Immling

Besetzung:

Hoffmann: Niclas Oettermann
Muse/Niklausse: Antonela Barnat
Olympia/Antonia/Giulietta/Stella: Tatiana Larina
Lindorf/Coppélius/Dapertutto/Dr. Miracle: Rhys Jenkins
Andrès/Spalanzani/Frantz: Bonko Karadjov
Nathanaël/Cochenille Serban-Constantin Cristache
Hermann/Schlemihl: Yang Li
Crespel/Luther: Kirill Borchaninov
Pitichinaccio: Petri Vesa
Antonias Mutter
: Reetta Haavisto
Kleinzack/Laus (Bruder Cochenilles): Devilal Chaudhary

Pressestimmen:

“(…) die seelenlose Puppe Olympia, die sensible Antonia oder die kühl berechnende Kurtisane Giulietta. Diese Figuren von ein und derselben Sängerin verkörpern zu lassen, gestaltet sich im Bühnenalltag freilich nicht immer ganz einfach. Bringt doch jede dieser Rolle ihre ganz speziellen stimmlichen Anforderungen mit. Beim Opernfestival Gut Immling hat man nun zum Glück mit der jungen Russin Tatiana Larina eine Sängerin gefunden, die sich wagemutig dieser Herausforderung stellt und damit triumphiert.”
“Stets den leichten Tonfall der Opéra comique bewahrend treibt Cornelia von Kerssenbrock das Geschehen mit forschen Tempi voran und balanciert nach den schmissigen Trinkliedern von Hoffmanns Saufkumpanen in den drei mittleren Akten mit vollendeter Eleganz auf dem schmalen Grat zwischen empfindsamem Drama und Ironie.”
(Tobias Hell, Münchner Merkur)

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